Discussion in 'Entwicklungswünsche' started by Maeni63, Apr 15, 2008.

  1. Maeni63

    Maeni63 Member

    Hallo Zusammen,

    viel Hersteller von Ladegeräten brüsten sich damit, dass die Firmware dem Stand der Zeit mittels Update via PC dem Entwicklungstand angepasst werden kann.
    Ist ja gut und schön, wenn neue Akkus, wie LiFePO neu unterstützt werden, wie zB mit der neuen Firmware für den ELV 8500. Leider ist die Dokumentation zu solchen Updates sehr spährlich, wenn sie nicht gänzlich fehlt um aufzuzeigen, was allenfalls sonst noch angepasst wurde zB in der Bedienerfreundlichkeit.

    Ich sehe diese Möglichkeit der Hersteller als Marketinginstrument, Lader zu verkaufen, weil die Käufer hoffen, dass sie damit in die Zukunft investieren....aber sind denn schon mal Erweiterungen in der Bedienung so eingeflossen ? Wahrscheinlich in den seltensten Fällen...

    Wäre es nicht toll, nicht mehr auf die Hersteller zu warten, bis die da was tun sondern solche zusätzlichen Ladesteuermöglichkeiten via LV zu realisieren ?

    ...deshalb hier meine Wünsche, welche sicher für Ladegeräte, für welche ihre den/die Kanäle via LV starten und vor allem stoppen könnt (zB ELV 8500) einen erheblichen Mehrwert darstellen könnte:

    Automatische Ladeabschaltung gesteuert via LV nach einstellbaren Kriterien, wie:
    • eingeladene Menge
    • erreichter Stromabfall bei LiPo's (zB bei einem 800mAh Akku bei einem Strom von 1/10 C und nicht bei 1/25C und somit nie fertig wird, weil der Balancer den Strom 'verheizt')
    • Sicherheitszeitmesser (Stop einstellbar nach x Minuten)
    • Einstellen der Ladeendkapazität (wie bei den Hyperion EOS Ladern zB 0600i NET, aber so dass zB nach 90% die Ladung stoppt und nicht nur gepiepst wird und dann weitergeladen...)
    • was immer sonst für sinnvolle Kriterien gewünscht werden. Ich denke, da sind genug Lade-Profis im Forum um das besser zu formulieren als ich (Gegie und andere ;) )
    Die Liste soll als Idee gelten, da ich fachlich nicht mithalten kann, was sinnvoll ist und was nicht.

    Daher die Bitte an die Mit-Leser und Euch Entwickler, hier weitere Ideen zu sammeln, falls ihr meine Idee zur Realisierung gut findet.

    Hoffentlich eine angeregte Diskussion :)

    Gruss Hermann
  2. Holger

    Holger LogView Team

    Hallo Hermann,

    das sind auf alle Fälle gute Ideen! :grin:

    Wir haben auch schon etwas ähnliches in dieser Richtung geplant, was zunächst dann aber auch allen Geräten zugute käme: Programmierbare Alarme.

    Damit könnte dann bei Erreichen von vorgegebenen Kriterien (Spannung, Zeit, Strom, Kapazität, Temperatur, ... überschritten/unterschritten, Verbindungsausfall, ...) der Benutzer eine Nachricht erhalten (Soundausgabe, SMS oder email senden, ...).
    Im einfachsten Fall könnte man sich so melden lassen, dass der Akku gleich voll ist. Aber auch das Überschreiten einer Temperatur oder das Unterschreiten einer Spannung bei Entladung könnte als Alarm gemeldet werden und so evtl. ein Akku-Leben retten. :)

    Zusätzlich zu den einfachen Verfahren der direkten Werteüberwachung wäre evtl. auch der Kurvenverlauf der Spannung in der ersten und zweiten Ableitung (nach Glättung/Dämpfung) auswertbar. Damit wäre dann auch der Zeitpunkt kurz vor Ende der Entladung oder das Spannungsmaximum der Nixx-Ladung erkennbar.
    Auch für die Änderung des Temperaturanstieges könnte ich mir da nützliche Sachen vorstellen.

    Und bei fernsteuerbaren Ladegeräten (z.B. auch Akkumatik) wäre dann der nächste Schritt, das Gerät auch passend anzusteuern. Also z.B. auf anderes Ladeverfahren umschalten, Ladevorgang beenden, Strom reduzieren.
    LogView würde dann einen entsprechenden Kommentar zum Datensatz eintragen, damit man später auch weiß, warum dieses oder jenes passiert ist. :)

    So.... und wenn das alles mal funktioniert und wir im Bereich Scripting Engine so weit sind, könnte LogView in Zukunft auch mal helfen, solche Szenarien automatisch zu untersuchen wie: Welche Kapazität kann ich dem Akku bei welchem Ladeverfahren oder bei unterschiedlicher Ladeendspannung (3.9 / 4.0 /4.1 / 4.2 V) entnehmen?

    Auch die Sammlung von Ideen zur Fernsteuerbarkeit an dieser Stelle finde ich übrigens gut.

    Wir sind ja am Freitag auf der Messe in Dortmund und werden da bei unseren Gesprächen auch mal die verschiedenen Hersteller bezüglich Fernsteuerbarkeit ansprechen. Mal sehen, wie da so die Planungen sind und wie das Thema eingeschätzt wird.
    Ich befürchte ja, dass da auch etliches an Sicherheitsbedenken kommen wird.

    Viele Grüße, Holger
  3. Heinzi

    Heinzi Member

    ja, z.b von mir, wenn auch "nur" indirekt.

    grundsätzlich muss natürlich der lader für eine sichere abschaltung verantwortlich bleiben.
    ein lader der mit einem externen programm sicher gemacht werden muss taugt schlicht nichts.

    auch finde ich gerade den akkumatik bereits so universell, dass umschaltungen des ladeverfahrens (aufgrund von was übrigens, und wohin, und wer ist letztendlich verantwortlich fürs abschalten) aus meiner sicht als "spielerei" gelten.
    achtung: der lader muss sowas übrigens mitmachen. z.b darf er bei umschaltung des ladeverfahrens (was bei den meisten ladern aktuell vermutlich als neustart behandelt wird) nicht die bereits eingeladene kapazität verlieren.


    sicherlich sinnvoll, diese option gibt es aber sicher bereits in den meisten fernbedienbaren ladern.
    dann stimmen lader und balancer nicht überein. eine externe software sollte nicht systemfehler ausbügeln. auch hier gilt es erst abzuklären welche fernsteuerbaren lader nicht bereits eine einstellbare vollerkennung haben.
    dieser hat sich mit der lademenge bereits erübrigt. mit dem einstellbaren timer machst du nichts anderes, als mit strom und zeit die einladbare kapazität zu bestimmen, nur ,das der strom z.b im automodus, nicht immer konstannt sein muss. und sich die zeit somit nicht bestimmen lässt. ein timer bietet als nur subjektive sicherheit.
    die nichteinstellbaren sicherheitstimer in den meisten lader sind meiner meinung nach vollkommen überflüssig. denn da, wo sie greifen sollen (schnellladung mit dp versagen) greifen sie etwa um einen faktor 4 zu späht ein. hingegen verhinern sie in den meisten ladern wirkungsvoll ein einfaches formieren.
    ist doch das selbe wie "eingeladene menge"?

    soweit meine komentare zu den einzelkriterien.

    was ich mir aber vorstellen kann, ist eine abfolge von definierten lade/entladevorgängen, wobei lv eigentlich nur die vorgänge zur gegebenen zeit priogramiert. und für einige lader ev auch die abschaltung übernimmt. d.h das ganze wäre dann ähnlich einem zyklenprogram, nur eben mit einzeln definierbaren zyklen. eine akkuinitialiesierung (nixx) könnte z.b so aussehen:
    1) laden ; I = 1/10C ; C = 150% (formieren) (sovern dies nicht durch laderinterne sicherheitstimer unterbunden wird? )
    2) entladen: I = 1/10C; C = 90%
    3) laden: I = 1C ; C=80%
    4) laden I = 1/10C; C= 40%
    5) entladen I = 1C (alles weitere bestimmt der lader)
    6) pause ; 6h
    7) laden; automatik
    8) pause 30min
    9) entladen I = max
    10 etc. etc

    so long

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